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Montag, 18. April 2011
Es tut sich weiterhin nichts.
Da wird doch tatsächlich mit einer Bauzeit von drei Monaten geworben und es geht dabei wohlgemerkt um ein ganzes Haus. Man schafft es jedoch nicht, eine Duschwanne in ¼ der Zeit auszutauschen. Jedenfalls lässt man uns seit drei Wochen auf einer Baustelle im Badezimmer sitzen und es macht sich nicht mal einer die Mühe, uns eventuell zu informieren wieso oder wie es denn überhaupt weitergeht. Wir beschlossen daraufhin, schriftlich eine Frist für die Erledigung der Mängel zu setzen, nach deren Ablauf wir ein anderes Unternehmen für die Arbeiten beauftragen und die Kosten an Hout und Poels weitergeben, so wie es in der VOB/B festgeschrieben ist. Wer hätte das gedacht. Wir haben uns eigentlich für Viebrock entschieden, um solche Dinge zu vermeiden.
Freitag, 1. April 2011
Nein, kein Aprilscherz.
Unser Badezimmer sieht im Augenblick tatsächlich so aus.
Alles begann vor etwa einem Monat, als uns auffiel, dass sich unsere Duschwanne an der Wandseite abgesenkt hat, und zwar so stark, dass sich dort das Silikon abgelöst und zwischen Duschwanne und Silikonstreifen eine Fuge gebildet hat, durch die Wasser hinter/unter die Duschwanne reinlaufen konnte. Als wir dann Herrn Bosch angerufen haben, um ihm erneut auf die Nerven zu gehen, beruhigte er uns zumindest schon mal durch die Tatsache, dass aufgrund einer zusätzlichen Abdichtung unter der Duschtasse kein Wasser darunter gelangen konnte. Wie wir später herausgefunden haben, ist diese Abdichtung rund um die Duschtasse unter den Fliesen angebracht und ragt ein wenig unter die Duschwanne rein, so dass diese darauf geklebt wird. Somit kann kein Wasser unter die Duschwanne gelangen.
Etwa vier Wochen später am 28.03.2011 kam auch der gute Mann von dem von uns höchst geschätzten und geliebten Unternehmen Gebr. Lorenzen. Er hebelte auch prompt die Wanne aus und so sah das Dilemma aus:![]() |
| Gut zu erkennen: das fehlende Styropor an der Wandseite. |
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| Hier erkennt man am oberen Bildrand die abgerissene Abdichtung. |
Es ist schon traurig. Entweder ist das eine Verschwörung oder die Zahl der Dilettanten, die während der Bauphase bei uns gepfuscht haben, kumulierte überproportional. Da die Duschwanne aus Acryl besteht, wird sie mit einer Unterkonstruktion aus Styropor geliefert, auf der sie zum Liegen kommt und somit die nötige Stabilität erhält, da sie ja sonst bei Gewicht von oben zu sehr nachgeben würde. So viel zur Theorie einer sachgerechten Installation. Nun zur Praxis: Wie man auf dem Bild erkennt, war jemand, den wir im Nachhinein zu dem oben genannten Dilettantenkreis zählen, vielleicht der Meinung, dass auf der Seite, auf der die Wasserleitungen aus der Wand kommen, der liebe Gott schon für eine gewisse Stabilität der Wanne sorgen würde. Er verzichtete daraufhin, wahrscheinlich aus Zeitgründen, das Styropor für die Leitungen auszuschneiden und ließ es einfach gänzlich weg. Und als Bonbon wurde beim Aushebeln der Duschwanne logischerweise die mit der Wanne unten verklebte Abdichtung an der angrenzenden Fliesenkante zerrissen. Als Laie würde man denken, dass nun die Fliesen um die Wanne herum herausgeschlagen werden müssen, um die Abdichtung neu verlegen zu können. Zumindest erscheint uns das als die plausibelste Variante, um die Wanne vernünftig zu isolieren. Aber wir sind gespannt, welche Lösungsvorschläge uns die wahren Fachmänner liefern werden und vor allem wie lange das jetzt dauern wird. Eigentlich hatten wir von Baustellen die Schnautze voll und haben gehofft, dass erst einmal Ruhe ist. Aber man wird immer eines Besseren belehrt. Über die Viebrock-3-Monate-Bauzeit-Garantie können wir weiterhin nur noch schmunzeln, wenn man bedenkt, wann bei uns die Endabnahme war, der Kaminschacht fertig gestellt wurde und uns aktuell im Badezimmer an der Stelle der Duschwanne jeden Morgen ein Loch im Boden anlächelt. Mal eben schnell duschen morgens ist nicht.
Und jetzt das schönste zum Schluss: Unsere Badewanne, ebenfalls aus Acryl, gibt an einer Seite ebenfalls nach und senkt sich bei Gewicht von oben so weit ab, dass sich auch hier die Silikonfuge bereits gelöst hat. Dieses Problem wird im Anschluss an die Duschwanne angegangen.
Und wer jetzt denkt die Stabilitätsprobleme der Wannen hätten etwas mit dem überproportional kumulierten Gewicht der beiden Häuslebauer zu tun, der irrt gewaltig. Unser beider Body-Mass-Index ist im äußerst zufriedenstellenden Normbereich.
Zum Schluss nochmal unser Tipp:
1. Unbedingt einen unabhängigen Sachverständigen für die Bauphase verpflichten.2. Während der Bauphase ist keine Minute auf der Baustelle eine verschenkte Minute. Und egal ob Viebrock, Fingerhaus, Danhaus, Okal oder IBG oder wie sie auch alle heißen, und mögen sie noch so viele Alleinstellungsmerkmale aufweisen, Pfusch am Bau wird es immer geben, mal mehr, mal weniger. Man muss auf jeden Fall auf alles und jeden aufpassen und sich am besten so gut wie möglich im Vorfeld informieren, so kann einem viel Ärger erspart werden.
Freitag, 4. Februar 2011
Es ist geschafft
Nun hat es doch noch geklappt. Der Schornstein ist endlich verkleidet und das Gerüst, das uns die tolle Aussicht bescherte, ist weg. Die Männer kamen in den frühen Morgenstunden und ohne Ankündigung. Eine Dachpfanne musste daran glauben, aber es ist endlich geschafft. Alle Arbeiten sind erledigt. Na ja, fast alle. Seit der Endabnahme machen wir Herrn Bosch darauf aufmerksam, dass er oder irgendjemand doch mal bitte ein während der Bauphase entstandenes Loch in der Dachfolie zukleben möge. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wahrscheinlich werden wir es selbst machen müssen. Wie auch immer. Wir haben fertig.
Freitag, 12. November 2010
Und täglich grüßt das Murmeltier
Neben der mündlichen Zusage von Herrn Bosch war im Abnahmeprotokoll schriftlich eine fristgerechte Behebung der noch ausstehenden Punkte bis zum 12.11.2010 festgelegt. Pustekuchen! Keine Handwerker, kein Anruf, kein Wunder, bei 20 zu betreuenden Baustellen geht eine einzelne schon mal unter und das mussten wir während der Bauphase leider Gottes allzu oft erfahren.
Und täglich grüßt das Murmeltier:
erneut haben wir also heute morgen Herrn Bosch angerufen
und erneut war nur die Mailbox dran
und erneut hat sich den ganzen lieben Tag keiner zurückgemeldet
und erneut wissen wir, dass das alles wie so oft sicherlich einen triftigen Grund haben wird
und erneut erlangen wir die Gewissheit, dass wir uns dafür leider nichts kaufen können
und erneut fragen wir uns, ob man das alles noch ernst nehmen soll.
Es gibt ja Leute, die 6, 7, 8 oder 12 Monate bauen. Da wollen wir uns mal nicht beschweren, bis dahin ist es noch eine laaaaange Zeit.
Und täglich grüßt das Murmeltier:
erneut haben wir also heute morgen Herrn Bosch angerufen
und erneut war nur die Mailbox dran
und erneut hat sich den ganzen lieben Tag keiner zurückgemeldet
und erneut wissen wir, dass das alles wie so oft sicherlich einen triftigen Grund haben wird
und erneut erlangen wir die Gewissheit, dass wir uns dafür leider nichts kaufen können
und erneut fragen wir uns, ob man das alles noch ernst nehmen soll.
Es gibt ja Leute, die 6, 7, 8 oder 12 Monate bauen. Da wollen wir uns mal nicht beschweren, bis dahin ist es noch eine laaaaange Zeit.
Donnerstag, 4. November 2010
Endabnahme
Immerhin ist der Parkettboden fertig und einige Kleinigkeiten erledigt, jedoch sind manche Dinge, die bemängelt wurden, nicht erfolgt bzw. behoben worden. Zum Einen das Parkett. Da es erst geschliffen, geölt und anschließend heute poliert wurde, können wir noch nichts zu möglichen Mängeln sagen. Sieht aber auf jeden Fall schon jetzt sehr schön aus. Zum anderen ist das Waschbecken im Gäste-WC, das im Rahmen des Fliesenaustausches kurzfristig abmontiert werden mußte, noch nicht wieder angebracht. Auch der Eingangstürrahmen inkl. Türgriff fehlt noch und der Schornstein muß verkleidet werden (wir berichteten darüber bereits vor einigen Wochen). Dann noch ein paar Kleinigkeiten wie noch ausstehende Leitungsisolierungen, Austausch einer Sicherung für die Heizungsanlage, Löcher in der Dachfolie im Spitzboden, eine Zeitschaltuhr für den Badheizkörper sowie die offizielle Einweisung in die Bedienung der Wärmepumpe. Herr Bosch versprach jedenfalls, dass diese Dinge bis Ende der nächsten Woche erledigt werden, so dass wir die Abnahme schnell über die Bühne brachten, jedoch ohne die Urkunde/Garantie erhalten zu haben, da wir noch einen Teil der letzten Rate einbehalten haben. Wir haben lange überlegt, das Geld sofort zu überweisen, aber auf Grund der Erfahrungen, die wir in letzter Zeit gemacht haben, sind wir etwas vorsichtig geworden. Wir sind auf die nächste Woche gespannt, ob alles wie versprochen erledigt wird.
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| Am 26.10 kam dann die Treppe doch noch... |
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| ...und das Parkett war fast fertig. |
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| Und unsere Post hat nun auch ein Zuhause. |
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| Unser Kamin, der verlängert werden mußte und immer noch nicht verkleidet ist. |
Dienstag, 26. Oktober 2010
Vorabnahme und letztes Audit und noch viel Arbeit in Sicht...
Na ja, das mit der Übergabe und ohne Zwischenfälle ist so eine Sache. Wenn am Tag der Vorabnahme weder die Treppe eingebaut ist noch die Heizung richtig funktioniert und eigentlich noch relativ viele Kleinigkeiten ausgebessert werden müssen, wird einem da schon etwas mulmig bzgl. der Endabnahme, die ja drei Tage später erfolgen sollte. Aber mehr als darauf aufmerksam machen und reden, reden, reden können wir auch nicht. Jedenfalls sind wir im Zuge der Vorabnahme, die von unserem externen Sachverständigen im Rahmen des letzten Audits begleitet wurde, auch auf die Möglichkeit der Verweigerung der Endabnahme aufmerksam gemacht worden, falls die Treppe bis dahin nicht eingebaut werden und die Heizungsanlage weiterhin nicht funktionieren würde. Vor diesem Hintergrund haben wir auch die letzte Ratenzahlung bis auf weiteres zurückgehalten und mit Herrn Bosch vereinbart, dass wir das Geld anteilsmäßig überweisen, sobald die Arbeiten erledigt werden.
Als wir später am Nachmittag erneut im Haus waren, haben wir unseren Augen nicht getraut. Überall Handwerker und Lärm: Es tat sich was. In Windeseile war unsere Treppe dann bis zum frühen Abend fertig. Hier ein dickes Lob an die Handwerker für die Schnelligkeit, sie waren zwar wahrscheinlich auf Grund der Überstunden, die sie bei uns machen mußten, maximal genervt und unhöflich, aber erstens ist das menschlich und zweitens war die Treppe dann auch fertig, so dass uns die schlechte Laune weniger störte. Außerdem haben die Treppenbauer ihren Arbeitsplatz sehr sauber und aufgeräumt hinterlassen, was unserer Erfahrung nach nicht bei allen Handwerkern selbstverständlich zu sein scheint. Aber die Erledigt-Liste ging ja noch weiter: endlich lief die Heizung und die defekten Fliesen wurden ebenfalls ausgetauscht sowie viele andere Kleinigkeiten in den folgenden Tagen erledigt.
An dieser Stelle möchten wir uns nochmals ausdrücklich bei unserem Fliesenleger, der nebenbei auch noch ein sehr netter Mensch war, für die sehr gut und professionell durchgeführten Arbeiten bedanken.
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| Hier die beiden Meisterwerke des Fliesenlegers... |
Ein leider unangenehmer Nebeneffekt, auf den wir schon unseren Bauleiter, Herrn Bosch, aufmerksam gemacht und unseren Unmut darüber geäußert haben, war der Zustand der Baustelle (mittlerweile ist es in unseren Augen keine mehr, sondern es ist unser Haus), den manche Handwerker hinterlassen haben. Es ist schon sehr ärgerlich, wenn man abends ein sauberes Haus hinterlässt und am nächsten Tag Zustände wie nach einem Bombeneinschlag vorfindet. Und wir sprechen hier nicht von ein paar Silikon- oder Putzresten hier und dort. Herumliegende Zigarettenstummel, z. T. auf Fliesen verteilte Zigarettenasche und Unmengen von Müll und Dreck. Es ist immer wieder erstaunlich wie sich Menschen in fremden Häusern benehmen, denn wir sind uns sicher, dass solches Verhalten spätestens vor dem Eintritt ins eigene Heim abgelegt wird (hoffen wir zumindest). Wir möchten hiermit betonen, dass es sich in diesem Fall nur um Mitarbeiter einer bestimmten Firma handelte, da nur der Weg dorthin und das Badezimmer selbst betroffen waren. Ansonsten war dieser indiskutable Zustand während der Bauphase eher eine Ausnahme. Auch unerklärlich warum automatisch und ohne zu fragen im Haus geraucht wird. Beim Rohbau kann man das ja noch verstehen, aber in einem fast bezugsfertigen Haus? Hier können wir, um böse Überraschungen zu vermeiden, zukünftigen Bauherren und Nichtrauchern nur empfehlen, im ganzen Haus Rauchverbotsschilder zu verteilen, in der Hoffnung, dass sich die Handwerker auch daran halten.
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| Erfreulich: Unser Haus hat beim Blower-Door-Test einen Wert von 0,83 erreicht. |
Sonntag, 12. September 2010
Es geht weiter. Aber wie?!
Es wird wieder munter weiter gearbeitet.
Bereits in der letzten Woche der Betriebsferien wurde die Rohbauinstallation Heizung und Sanitär begonnen und der Klinker verfugt. Anschließend machten sich die Trockenbauer und Elektroinstallateure schnell und fleißig ans Werk. Endlich nahmen die Räume im Dachgeschoss ihre Gestalt an und als am Ende der Woche unser Haus die Gerüsthüllen fallen ließ, waren wir einfach hin und weg. Das Haus zum ersten Mal ohne Gerüst zu sehen, war für uns schon etwas ganz Besonderes. Wir kamen dem Gefühl unseres „Zuhausehauses“ ein Stückchen näher.
Am 02.09.2010 fand der 2. Termin mit unserem externen Sachverständigen, Herrn Faßbender, und unserem Bauleiter Innenausbau, Herrn Bosch, statt. Jegliche Fragen seitens Herrn Faßbender wurden von Hr. Bosch prompt und zufriedenstellend beantwortet. Auch die Mängel, auf die Hr. Faßbender aufmerksam gemacht hat, wurden fast alle beseitigt oder korrigiert. Die Leitung zum Außenwasserhahn z.B. wurde nicht wie gewünscht im Bereich des Mauerwerks durchgehend isoliert, da nach Aussage von Herrn Bosch dies laut Hersteller nicht notwendig sei. Auf eine entsprechende schriftliche Stellungnahme warten wir noch.

Doch am Folgetag brachte mich (Melli) ein Gespräch mit dem Chef, Herrn L., der Firma LoBa richtig auf die Palme.
Zur Vorgeschichte: Eine Woche zuvor mussten wir uns endgültig entscheiden, ob wir die Dämmarbeiten im Spitzboden selbst oder durch die Firma LoBa ausführen lassen. Damals teilte uns Herr L. mit, dass dies später auf Grund des engen Terminplanes nicht mehr möglich sei. Wir entschieden uns gegen den Ausbau durch die Firma LoBa.
Beim 2. Audit empfahl uns Herr Fassbender jedoch, die Dämmung des Spitzbodens doch machen zu lassen. Noch während des Audits rief auf meinen (Melli) Wunsch hin, ob dies noch möglich sei, ein Mitarbeiter Herrn L. an. Er teilte mir mit, dass dies höchstwahrscheinlich noch möglich sei. Des Weiteren machte uns Herr Faßbender beim Audit darauf aufmerksam, dass man für die Verstärkung der Trockenbauwände im Badezimmer, der bei uns als Feuchtraum gilt, statt der bereits verbauten Holzplatten (siehe Foto unten) speziell dafür vorgesehene Trägerständer anbringen sollte.
So rief mich (Melli) am nächsten Tag Hr. L. an, um die Maße des Waschtischunterschrankes für die oben genannten Trägerständer zu erfragen. Das Telefonat im Detail wiederzugeben führt an dieser Stelle sicherlich zu weit, aber für mich ist und bleibt es ein Unding so mit Kunden umzugehen. Zunächst teilte Herr L. mir mit, dass seine Firma die Dämmung des Spitzbodens nun doch nicht ausführen könne. Da ich noch die Aussage seines Mitarbeiters vom Vortag im Kopf hatte, fragte ich warum dies nun plötzlich nicht mehr möglich sei. Mit einer einfachen Begründung wie z.B. „aus Zeitgründen schaffen wir es nicht“ hätte ich mich noch zufrieden gegeben, doch als Antwort bekam ich dann von einem sehr aufgebracht wirkenden Herrn L. widersprüchliche Aussagen bezüglich unseres ursprünglichen Angebotes. Herr L. ließ mich kaum zu Wort kommen und das Gespräch entwickelte sich seinerseits in eine sehr unangenehme Richtung. Einen solchen Umgang mit Kunden waren wir weder von Viebrock noch von den bisher am Bau beteiligten Unternehmen gewohnt.
Was die Elektroinstallation angeht, sind wir bis jetzt sowohl mit den sehr netten Mitarbeitern vor Ort als auch mit Herrn Rox sehr zufrieden. Lediglich eine Steckdose im Dachgeschoss wurde noch nicht montiert und ich (Mirek) weiß bis heute nicht, warum mein Lautsprecherkabel, das im Wohnzimmer verlegt werden sollte, unnötigerweise durchtrennt wurde.
In der 36. Kalenderwoche wurden dann die Trockenbauarbeiten abgeschlossen und die Putzarbeiten konnten beginnen. Die Firma Idink verputzte innerhalb von 2 Tagen alle Wände und hinterließ ein völlig neues Raumgefühl. Jetzt heißt es lüften, lüften, lüften, damit auch alles schnell trocknen kann.

Und ab jetzt, Herr Bosch, bitte keine Herzinfarkte mehr ;o)
Bereits in der letzten Woche der Betriebsferien wurde die Rohbauinstallation Heizung und Sanitär begonnen und der Klinker verfugt. Anschließend machten sich die Trockenbauer und Elektroinstallateure schnell und fleißig ans Werk. Endlich nahmen die Räume im Dachgeschoss ihre Gestalt an und als am Ende der Woche unser Haus die Gerüsthüllen fallen ließ, waren wir einfach hin und weg. Das Haus zum ersten Mal ohne Gerüst zu sehen, war für uns schon etwas ganz Besonderes. Wir kamen dem Gefühl unseres „Zuhausehauses“ ein Stückchen näher.
Am 02.09.2010 fand der 2. Termin mit unserem externen Sachverständigen, Herrn Faßbender, und unserem Bauleiter Innenausbau, Herrn Bosch, statt. Jegliche Fragen seitens Herrn Faßbender wurden von Hr. Bosch prompt und zufriedenstellend beantwortet. Auch die Mängel, auf die Hr. Faßbender aufmerksam gemacht hat, wurden fast alle beseitigt oder korrigiert. Die Leitung zum Außenwasserhahn z.B. wurde nicht wie gewünscht im Bereich des Mauerwerks durchgehend isoliert, da nach Aussage von Herrn Bosch dies laut Hersteller nicht notwendig sei. Auf eine entsprechende schriftliche Stellungnahme warten wir noch.
Im Bereich Trockenbau wurden die Hinweise auf Mängel von den Mitarbeitern aus unserer Sicht äußerst unprofessionell aufgenommen und umgesetzt. Und wie man auf dem unteren Bild sehen kann, ließ auch die Konzentration zwischenzeitlich nach.
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| Wer will noch mal, wer hat noch nicht. Wenn es für das Bohren von Löchern Paybackpunkte gäbe, hätte einer hier abgeräumt!!! |

Doch am Folgetag brachte mich (Melli) ein Gespräch mit dem Chef, Herrn L., der Firma LoBa richtig auf die Palme.
Zur Vorgeschichte: Eine Woche zuvor mussten wir uns endgültig entscheiden, ob wir die Dämmarbeiten im Spitzboden selbst oder durch die Firma LoBa ausführen lassen. Damals teilte uns Herr L. mit, dass dies später auf Grund des engen Terminplanes nicht mehr möglich sei. Wir entschieden uns gegen den Ausbau durch die Firma LoBa.
Beim 2. Audit empfahl uns Herr Fassbender jedoch, die Dämmung des Spitzbodens doch machen zu lassen. Noch während des Audits rief auf meinen (Melli) Wunsch hin, ob dies noch möglich sei, ein Mitarbeiter Herrn L. an. Er teilte mir mit, dass dies höchstwahrscheinlich noch möglich sei. Des Weiteren machte uns Herr Faßbender beim Audit darauf aufmerksam, dass man für die Verstärkung der Trockenbauwände im Badezimmer, der bei uns als Feuchtraum gilt, statt der bereits verbauten Holzplatten (siehe Foto unten) speziell dafür vorgesehene Trägerständer anbringen sollte.
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Was die Elektroinstallation angeht, sind wir bis jetzt sowohl mit den sehr netten Mitarbeitern vor Ort als auch mit Herrn Rox sehr zufrieden. Lediglich eine Steckdose im Dachgeschoss wurde noch nicht montiert und ich (Mirek) weiß bis heute nicht, warum mein Lautsprecherkabel, das im Wohnzimmer verlegt werden sollte, unnötigerweise durchtrennt wurde.
In der 36. Kalenderwoche wurden dann die Trockenbauarbeiten abgeschlossen und die Putzarbeiten konnten beginnen. Die Firma Idink verputzte innerhalb von 2 Tagen alle Wände und hinterließ ein völlig neues Raumgefühl. Jetzt heißt es lüften, lüften, lüften, damit auch alles schnell trocknen kann.

Kurz vorm Wochenende dann noch ein kurzer Schreck. Unser Tiefbauer benötigte für die Überprüfung der Dichtigkeit der Hausanschlüsse an den Kanal das Standrohr, doch es war nicht aufzufinden. Nachdem ich (Melli) auf der Suche danach das Haus auf links gedreht habe (zum Glück gibt es noch nicht so viel auf links zu drehen) und einem kleinen Herzinfarkt entgangen bin, machte ich mir Gedanken, wie hoch das entwendete Standrohr unser Budget belasten und die Wasserwerke bereichern würde. In meiner Verzweiflung rief ich schließlich Herrn Bosch an. Dieser teilte mir mit, dass sich unser Standrohr auf einer anderen Baustelle befände, da das dortige gestohlen worden sei. Er entschuldigte sich auch mehrmals dafür, dass er mich nicht darüber in Kenntnis gesetzt hat. Ändert aber leider nichts an der Tatsache, dass der Tiefbauer jetzt nochmal kommen muss, um die Dichtigkeitsprüfung durchzuführen. Wenigstens weiß ich jetzt wie sich ein fast Herzinfarkt anfühlt.
Und ab jetzt, Herr Bosch, bitte keine Herzinfarkte mehr ;o)
Hier sieht man wie der Tiefbauer unsere Anschlüsse herstellt.
Montag, 19. Juli 2010
Richtfest
Unglaublich, aber vier Tage nach Beginn der Maurerarbeiten feiern wir unser Richtfest!
Übrigens hat heute das erste Audit mit unserem externen Bausachverständigen, Herrn Faßbender, stattgefunden. Er unterhielt sich mit unserem Bauleiter, Herrn Janßen, sehr intensiv. Leider fiel es uns immer wieder schwer die Dinge, über die dort gesprochen wurde, nachzuvollziehen. Erst als Herr Faßbender uns alles in unserer Sprache :-) erklärte, haben wir verstanden worum es geht. Bis auf einige wenige Dinge hatte er im Großen und Ganzen nichts zu bemängeln. Zu den Sachen, die ihm negativ aufgefallen sind, hat er Viebrock um Stellungnahme gebeten.
An diese Stelle möchten wir jedem ans Herz legen, den Bau von einem unabhängigen Sachverständigen begleiten zu lassen. Auch wenn wir bis jetzt nichts Negatives über Viebrock behaupten können, lohnt es sich einfach, wenn man keine Ahnung hat, bei all diesen Paragraphen, DINs und ISOs, jemanden zu haben, der 1. Ahnung hat und 2. unabhängig ist.
Übrigens hat heute das erste Audit mit unserem externen Bausachverständigen, Herrn Faßbender, stattgefunden. Er unterhielt sich mit unserem Bauleiter, Herrn Janßen, sehr intensiv. Leider fiel es uns immer wieder schwer die Dinge, über die dort gesprochen wurde, nachzuvollziehen. Erst als Herr Faßbender uns alles in unserer Sprache :-) erklärte, haben wir verstanden worum es geht. Bis auf einige wenige Dinge hatte er im Großen und Ganzen nichts zu bemängeln. Zu den Sachen, die ihm negativ aufgefallen sind, hat er Viebrock um Stellungnahme gebeten.
An diese Stelle möchten wir jedem ans Herz legen, den Bau von einem unabhängigen Sachverständigen begleiten zu lassen. Auch wenn wir bis jetzt nichts Negatives über Viebrock behaupten können, lohnt es sich einfach, wenn man keine Ahnung hat, bei all diesen Paragraphen, DINs und ISOs, jemanden zu haben, der 1. Ahnung hat und 2. unabhängig ist.
Das sieht ja schon mal gut aus.
Aber das sieht noch besser aus.
Am schönsten jedoch sind Augenblicke wie diese.
Unser DJ verkroch sich während dessen bei diesen Temperaturen in den Schatten.
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